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N26 verpartnert sich mit Sumup

Die Berliner Neobank legt Firmenkunden die Abwicklungsoption von Sumup ans Herz, um die digitalen Zahlungen von Kunden zu akzeptieren.

Foto: N26/Sumup

Sumup und N26 tun sich zusammen: Gemeinsam will man Freiberuflern, Selbstständigen und Unternehmern in Europa einfache und flexible bargeldlose Zahlungen ermöglichen.

Das Angebot gilt ab dem 20. April für Kunden in 23 europäischen Ländern, einschließlich Deutschland. Nutzen können es Kontoinhaber von N26 Business Standard, N26 Business Smart, N26 Business You und N26 Business Metal.

Deshalb freuen wir uns sehr über die Partnerschaft mit Sumup, um unseren Geschäftskunden und -kundinnen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit ihr Unternehmen auch in der heutigen, zunehmend digitalen Welt, floriert

Georg Hauer, General Manager DACH & Nordeuropa bei N26

In den vergangenen zwei Jahren habe sich die Anzahl der Geschäftskunden von N26 in Europa verdreifacht, erklärt Georg Hauer, General Manager DACH & Nordeuropa bei N26 in einer Mitteilung.

"Deshalb freuen wir uns sehr über die Partnerschaft mit Sumup, um unseren Geschäftskunden und -kundinnen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit ihr Unternehmen auch in der heutigen, zunehmend digitalen Welt, floriert”, so Hauer. Bereits im vergangenen Sommer hatte die Neobank ihr Angebot für Firmenkunden mit einigen Zusatzservices versehen.

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In der App verfügbar

Das Sumup-Angebot ist bereits in der N26-App verfügbar. Dabei geht es im Wesentlichen um einen Rabatt, den die N26-Kunden bekommen, wenn sie das Angebot für Air-Kartenterminals von Sumup nutzen. Dort werden Kartenzahlungen und Zahlungen über mobile Wallets von Kunden akzeptiert – ganz ohne Bargeld oder die Installation teurer Kartenterminals.

Transaktionsgebühren

Neben den Anschaffungskosten für das Kartenterminal fallen dann feste Transaktionsgebühren von 0,90 Prozent bei Zahlungen mit Debitkarten und 1,90 Prozent bei Zahlungen mit Kreditkarten an.

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Die Partnerschaft komme "zu einer Zeit, in der Sicherheitsbedenken an erster Stelle stehen, da sowohl Kunden als auch Geschäftsinhaber auf bargeldlose Zahlungsmethoden umsteigen”, so Carolin Wies, Partnerships Lead bei Sumup.

Hohes Potenzial, harter Wettbewerb

Laut einer Studie des Fintechs unter Kleinunternehmen führen bereits 28 Prozent zusätzliche Zahlungsmethoden wie kontaktlose Zahlungsmöglichkeiten ein und 23 Prozent starteten einen Online-Shop.

Erst in der vergangenen Woche hatten die Sparkassen in Deutschland eine Initiative gestartet, die ebenfalls auf die Zahlungsabwicklungsnöte der Firmenkunden zielt: Sie versprechen die unkomplizierte bargeldlose Zahlung über ihre neuen S-POS-App, die ganz ohne zusätzliches Gerät auskommt und lediglich ein handelsübliches Android-Smartphone braucht.

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