FinanzBusiness

Vantik erhält Pre-Series-A-Finanzierung für seine Cashback-Lösung zur Altersvorsorge

Das Fintech hat damit genug Geld, um den Rollout seiner Vantikcard anzugehen. Prominentester Neuinvestor ist der österreichische Unternehmer Wolfgang Leitner mit Custos.

Til Klein, Gründer von Vantik | Foto: Vantik

Das Berliner Fintech Vantik gewinnt weitere Investoren: Gerade hat das Unternehmen eine Pre-Serie-A-Finanzierung in Millionenhöhe abgeschlossen und damit nun genug Geld in der Kasse, um seine neue Cashbacklösung zu realisieren. Wie berichtet, soll es damit im zweiten Quartal losgehen.

Vantik entscheidet sich für Mastercard und Vodeno 

Bestandsinvestoren ziehen mit

Die Finanzierungsrunde wird angeführt von Custos, einem Family Office aus Graz (Österreich), hinter dem Wolfgang Leitner, Vorstandschef des milliardenschweren Technologiekonzerns Andritz, steht.

Neu hinzu kam als Investor laut Vantik-Mitteilung auch Matthias Setzer, der nach langen Jahren bei Paypal seit Ende 2019 als Global Director Payments Partnerships bei Facebook unter Vertrag ist.

Zudem haben mehrere Bestandsinvestoren wie Atlantic Labs, STS Ventures und N26-Gründer Maximilian Tayenthal ihre Einlage weiter erhöht - Details zur Höhe der Investments nennt Vantik jedoch nicht.

Schafft Vantik jetzt der Durchbruch?

Vantik, 2017 von dem ehemaligen BCG-Berater Til Klein gegründet, hat sich vorgenommen, neue Antworten auf Fragen zur Altersvorsorge zu finden. Das Basisangebot startete 2019 und kam zuletzt auf "mehrere Tausend Nutzer", wie Klein FinanzBusiness im Januar sagte.

Die neue Vantikcard soll der Idee nun zum erhofften Erfolg verhelfen: Mehr als 20.000 Interessenten hätten sich jetzt bereits auf die Warteliste setzen lassen, heißt es.

Durch das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen, sind wir sehr gut aufgestellt, um die Vantikcard auf den Markt zu bringen.

Til Klein, Gründer und CEO, Vantik

"Wir freuen uns darüber, dass sowohl bestehende als auch neue Investoren vom innovativen Konzept und der gesellschaftlichen Relevanz der Vantikcard überzeugt sind", erklärt der CEO in der Mitteilung. "Durch das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen, sind wir sehr gut aufgestellt, um die Vantikcard auf den Markt zu bringen."

Bei jedem Einkauf für die Rente sparen

Die Vantikcard richtet sich an Millennials und wird von Vantik zusammen mit Mastercard und Vodeno umgesetzt - Mastercard liefert die Debitkarte, Vodeno kommt als Banking-as-a-Service-Provider an Bord.

Nutzer der Karte sollen per Cashback Geld für die Rente zur Seite legen können, indem sie bei jeder Zahlung ein Prozent der Summe on Top legen. Der Betrag fließt dann in einen von Donner & Reuschel verwalteten Fonds - und wird angespart.

Mehr von FinanzBusiness

Wie die Banken den Spagat zwischen Homeoffice und Büro üben

Die Büros der Banken füllen sich wieder mit Menschen, aber nur teilweise. In vielen Instituten dürfen Angestellte weiterhin von zu Hause aus arbeiten. Hybride Arbeitsmodelle halten Einzug und gelten schon als die ”neue Normalität”. FinanzBusiness hat sich umgehört, welche Erfahrungen Institute damit machen.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten