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Consorsbank nimmt ab Ende März vier Euro bei neu eröffneten Girokonten

Bei mindestens 700 Euro Geldeingang pro Monat bleibt es aber kostenlos. Mittel- bis längerfristig soll das nicht das einzige Konto bleiben, dass die BNP-Tochter anbietet, erfuhr FinanzBusiness. Es gibt weitere Veränderungen, zeigt das Kostenverzeichnis.

Standort der Consorsbank in München | Foto: Consorsbank

Die Consorsbank hat neue Preis-Leistungsverzeichnisse veröffentlicht. Daraus geht unter anderem hervor, dass für Neukunden ab dem 27. März für das Girokonto pro Monat Kosten in Höhe von vier Euro anfallen, sofern nicht monatlich mindestens 700 Euro eingehen oder der Inhaber unter 28 Jahre alt ist. Zunächst hatte Finanz-Szene über die Abschaffung des kostenlosen Girokontos berichtet.

Es soll nicht das einzige Girokonto bleiben, das das Institut anbietet. "Mittel- bis langfristig" werde man zwei weitere Kontomodelle anbieten, teilte Sprecher Jürgen Eikenbusch FinanzBusiness auf Nachfrage mit. Details wollte er nicht nennen.

Weitere Veränderungen im Kostenverzeichnis

Weiterhin kostet ab Ende März eine Visa Debit Kreditkarte für einen Bevollmächtigten 1 Euro pro Monat, statt wie bislang 10 Euro pro Jahr. Das gleiche gilt für eine Girocard Debitkarte für einen Bevollmächtigten.

Außerdem nimmt die Consorsbank künftig zusätzlich zu den Portokosten der Deutschen Post noch 1,50 Euro Versandentgelt für papierhaften Dokumentenversand auf Kundenwunsch, der zusätzlich zur Einstellung in das Online Archiv anfällt. Das ist im Preis- und Leistungsverzeichnis für Wertpapierdepot inklusive dem Verrechnungskonto und Tagesgeldkonto ersichtlich.

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