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Penta und Datev kooperieren bei Schnittstelle für Buchhaltung

Belege können an Banktransaktionen angeheftet und Schnittstelle kann mit wenigen Clicks synchronisiert werden.

Lukas Zörner, Chief Product Officer und Geschäftsführer von Penta | Foto: Penta

Die 2017 gegründete Business Banking Plattform Penta geht eine Partnerschaft mit Datev ein. Die Datev-Integration stehe ab sofort allen Kunden des Penta Premium Plans zur Verfügung, heißt es in einer Mitteilung von Penta.

Nach Angaben des Start-ups aus Berlin handelt es sich dabei um die erste Kooperation zwischen Datev und einer deutschen, digitalen Business-Banking-Plattform. Kunden von Penta aber nun die Möglichkeit, Belege direkt an jede Banktransaktion anzuheften und diese z.B. im Rahmen des Monatsabschlusses direkt an Datev Unternehmen online über die DATEVconnect online Schnittstelle mit nur wenigen Klicks zu synchronisieren.

Die Anzahl der Nutzer des Penta Premium Plans ist seit Mai stark gestiegen.

Lukas Zörner, Chief Product Officer und Geschäftsführer von Penta


Im Gespräch mit FinanzBusiness sagte Lukas Zörner, Chief Product Officer und Geschäftsführer von Penta: "Die Anzahl der Nutzer des Penta Premium Plans ist seit Mai stark gestiegen." Das Kundenwachstum gehe "unbeirrt" weiter, ergänzte Zörner.  Ende Mai hatte Penta das kostenlose Konto für Neukunden abgeschafft.
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Zur aktuellen Kundenzahl machte Zörner auf Nachfrage von FinanzBusiness keine Angaben. Ebenso ließ Zörner offen, wie die Zusammenarbeit von Penta und Datev im Einzelnen ausgestaltet sei. Er bezeichnete die Kooperation lediglich als "sehr gut." Die technischen Vorbereitungen für das Andocken von Belegen Penta-Umgebung an die Datev hätten rund ein halbes Jahr in Anspruch genommen, so Zörner weiter.

Die 1966 gegründete Datev ist ein Softwarehaus und IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Nach eigenen Angaben hat Datev mit Sitz in Nürnberg rund 382.000 Kunden. Die Genossenschaft betreut mit ihren Mitgliedern rund 2,5 Millionen Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

Im Oktober hatte die Deutsche Bank angekündigt, ihren Geschäftskunden Zugang zur Buchhaltungssoftware Sevdesk zu Sonderkonditionen zu bieten. Sevdesk hat nach eigenen Angaben in Deutschland mehr als 80.000 Kunden.
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