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Sino vertagt Trade-Republic-Deal

Eigentlich wollte die Sino AG bis Ende September mit dem Verkauf ihrer Anteile an der Trade-Republic-Bank durch sein. Daraus wird aber nichts - zumindest vorerst.

Ingo Hillen, Vorstandsvorsitzender der Sino AG | Foto: Sino AG

Ingo Hillen hat früh an den Erfolg von Trade Republic geglaubt. Der Vorstand von Sino stand den Gründern zur Seite, verhalf ihnen 2018 gar zur Banklizenz. Das Unternehmen gehörte zu den ersten Investoren des Online-Brokers, zwischenzeitlich hielt Sino sogar die Mehrheit am Fintech.

Mittlerweile besitzt der Finanzdienstleister nur noch 16 Prozent von Trade Republic - zumindest auf dem Papier. Ende September hätte das Unternehmen eigentlich Anteile abstoßen sollen. Doch das Vorhaben stockt. Am gestrigen Donnerstag teilte Sino mit, dass man im laufenden Geschäftsjahr, das am 30. September endet, keine Anteile mehr verkaufen werde. Konkrete Gründe nannte das Unternehmen nicht.

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