FinanzBusiness

Metro und Avaloq beteiligen sich an Open-Banking Fintech Optiopay

Optiopay hat einen Millionenbetrag eingesammelt. Mit Metro und Avaloq erweitert das Fintech die Investorenbasis und arbeitet an strategischen Kooperationen

Optiopay-Gründer Marcus Börner (li.) und Oliver Oster. Foto: Optiopay

Der Handelskonzern Metro und der Schweizer Finanzdienstleister Avaloq haben sich mit ihren Investmentvehikeln am Berliner Open-Banking-Fintech Optiopay GmbH beteiligt. Auch die Bestandsinvestoren NN Group N.V., der Main Incubator der Commerzbank und das Management-Team investierten.

Wie Optiopay mitteilte, betrug das Gesamtvolumen der Finanzierungsrunde 5,25 Mio. Euro. Für Metro und Avaloq war es die erste Beteiligung. Konkret eingestiegen sind LeadX Capital Partners von Metro und der Venture Capital Fonds von Avaloq.

Wir sind stolz, auch während diesen besonderen Zeiten auf neue und bestehende Investoren vertrauen zu können.

Marcus Börner, CEO, Optiopay

"Wir sind stolz, auch während diesen besonderen Zeiten auf neue und bestehende Investoren vertrauen zu können. Das zusätzliche Kapital bietet uns neue Ressourcen, um unsere Open-Banking-Technologie weiter auszubauen", sagte Optiopay-CEO Marcus Börner laut einer Mitteilung.

Open-Banking Dienste für den Handel

Metro ist wohl an den Open-Banking-Dienstleistungen von Optiopay für den Handel interessiert. Im März 2020 hatte es mit dem Corona-Hilfsprojekt "HilfeLokal" eine erste Zusammenarbeit gegeben.

Mit Avaloq arbeitet Optiopay an einer strategischen Kooperation, um das eigene Open-Banking-Angebot in der DACH-Region auszubauen. Daneben ist Optiopay noch in den Niederlanden aktiv.

Vermarktung auf Basis von Kundendaten bringt Geld

Optiopay bezeichnet sich als FinAdTech. Es betreibt eine Open-Banking-Plattform als White-Label-Lösung.

Datenbasierte Einkaufs- und Finanzempfehlungen ermöglichen nie dagewesene Möglichkeiten für relevante und effiziente Vermarktung.

Marcus Börner, CEO, Optiopay

"Wir sind stolz, auch während diesen besonderen Zeiten auf neue und bestehende Investoren vertrauen zu können. Das zusätzliche Kapital bietet uns neue Ressourcen, um unsere Open-Banking-Technologie weiter auszubauen", sagte Optiopay-CEO Marcus Börner laut einer Mitteilung.
"Datenbasierte Einkaufs- und Finanzempfehlungen ermöglichen nie dagewesene Möglichkeiten für relevante und effiziente Vermarktung", erklärt Börner.

Verbraucher können Optiopay ihre Bankdaten zur Verfügung stellen und erhalten dann passende Werbekampagnen oder finanzielle Vorteile. Für Firmen besteht die Möglichkeit, andere Dienste zu vermitteln und damit Einnahmen zu generieren. Optiopay verdient sowohl an den Kampagnen als auch an Provisionen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte das Unternehmen 2019 als Zahlungsdienstleister für Kontoinformationsdienste registriert.

Zu den Kunden zählen Händler wie Douglas, Otto oder Rewe, Banken wie die DZ Bank oder die Commerzbank, aber auch Versicherer, Mobilfunkbetreiber und Stromanbieter. Optiopay wurde 2014 gegründet und hat rund 50 Mitarbeiter.

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