Jetzt offiziell: KfW-Volkswirtin soll in Vorstand der Bundesbank

Das Land Hessen hat Fritzi Köhler-Geib nominiert. Hinter der Personalie, die in den vergangenen Tagen bereits durchgesickert war, steckt Ministerpräsident Boris Rhein. 
Fritzi Köhler-Geib, KfW-Chefvolkswirtin | Foto: KfW
Fritzi Köhler-Geib, KfW-Chefvolkswirtin | Foto: KfW
dpa

Das Bundesland Hessen nominiert die Chefvolkswirtin der staatlichen KfW-Bank, Fritzi Köhler-Geib, für den Vorstand der Bundesbank. ”Ihre bisherigen Erfahrungen auf dem nationalen und internationalen Finanzparkett und ihre profunden Kenntnisse der Märkte sind für die Bundesbank ein großer Gewinn”, teilt Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) zur offiziellen Nominierung mit.

Die promovierte Volkswirtin Köhler-Geib soll den sechs Mitglieder zählenden Vorstand der Bundesbank komplettieren. Die Bestellung des Bundesbank-Präsidenten und des Vizepräsidenten sowie eines weiteren Mitglieds erfolgt auf Vorschlag der Bundesregierung, die der übrigen drei Mitglieder auf Vorschlag des Bundesrates im Einvernehmen mit der Bundesregierung.

Bundesrat muss entscheiden

Das aktuelle Vorschlagsrecht liegt beim Land Hessen. Finanzminister Alexander Lorz (CDU) hat angekündigt, Köhler-Geib in der ersten Sitzung des Bundesrats-Finanzausschusses vorzuschlagen. In seiner darauffolgenden Sitzung könne der Bundesrat dann Köhler-Geib berufen.

Die 46 Jahre alte Köhler-Geib hat mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und im Finanzsektor, davon zuletzt seit 2017 als Chefvolkswirtin für Zentralamerika bei der Weltbank.

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