Cum-Cum und das dröhnende Schweigen der Banken

Anders als bei Cum-ex bewegt sich die Aufklärung der Cum-Cum-Geschäfte nur in Tippelschritten. Geldinstitute und Verbände schweigen eisern - was haben sie zu verbergen?
ml@finanzbusiness.de

Cum-Cum wird in der Finanzwelt gerne als der ”große Bruder“ von Cum-ex bezeichnet. Während zu Cum-ex die Strafbarkeit klar festgestellt worden ist und erste Urteile erfolgt sind, gibt es bei Cum-Cum noch keine eindeutige Rechtslage. Dass es sich hier um einen steuerlichen Gestaltungsmissbrauch handelt, ist naheliegend: Deutsche Unternehmen sind dazu berechtigt, sich die komplette Kapitalertragsteuer zurückerstatten zu lassen, die bei der Auszahlung von Unternehmensgewinnen (Dividenden) anfällt. Ausländische Unternehmen sind dazu nur in sehr beschränktem Umfang berechtigt. Das wird bei Cum-Cum-Geschäften ausgenutzt. Von ausländischen Unternehmen gehaltene deutsche Aktien werden kurz vor dem Dividendenstichtag an deutsche Institute übertragen, die sich dann die Kapitalertragsteuer vom Staat zurückerstatten lassen. Danach werden die Aktien zusammen mit den erstatteten Steuern zurückgeschickt. 

Bereits registriert?Hier anmelden

Lesen Sie den vollständigen Beitrag

Erhalten Sie einen kostenfreien Zugang für 7 Tage. Es wird keine Kreditkarte benötigt und Ihr Probezugang endet automatisch nach Ablauf des Probezeitraums.

Mit Ihrem Probeabonnement erhalten Sie:

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie unsere täglichen Newsletter
  • Zugang zu unserer App
  • Muss mindestens 8 Zeichen und drei der folgenden haben: Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen, Symbole
    Muss mindestens 2 Zeichen enthalten
    Muss mindestens 2 Zeichen enthalten

    Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten von FinanzBusiness für 179 € pro Quartal

    Starten Sie Ihr Abonnement hier

    Erhalten Sie unbegrenzten Zugang für sich und Ihr Team

    Starten Sie heute Ihr kostenloses Unternehmens-Probe-Abo

    Jetzt teilen

    Zum Newsletter anmelden

    Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen Ihrer Branche.

    Newsletter-Bedingungen

    Die jüngsten FinanzBusiness-Artikel

    Arbeiten in Zukunft zusammen (v.l.): Sandra Büschken, Leiterin Corporate Communications und Investor Relations der OLB; Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung DFB GmbH & Co. KG; Nia Künzer, DFB-Sportdirektorin Frauenfußball; Stefan Barth, CEO der OLB. | Foto: DFB/Liam S. Curtis Mbella Ngom

    OLB sponsert Frauen-Fußball-Nationalmannschaft

    Für Abonnenten

    Lesen Sie auch