Lindner: Kapitalmarktunion sollte bei neuer EU-Kommission Priorität haben

Dadurch könnten seinen Worten nach zusätzliche Ressourcen erschlossen werden, um die anstehenden Transformationen in Europa zu schultern.
Will eine schnelle Zusammenführung der Kapitalmärkte in Europa: Christian Lindner (FDP). | Foto: picture alliance / Flashpic | Jens Krick
Will eine schnelle Zusammenführung der Kapitalmärkte in Europa: Christian Lindner (FDP). | Foto: picture alliance / Flashpic | Jens Krick

Die künftige EU-Kommission sollte aus Sicht von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die Vollendung der Kapitalmarktunion in Europa zu einer ihrer Hauptaufgaben machen. 

”Die künftige EU-Kommission muss die Kapitalmarktunion an die oberste Spitze ihrer Prioritätenliste setzen”, sagte der FDP-Vorsitzende in Frankfurt auf einer Veranstaltung des Bundesverbands der Wertpapierfirmen. Dadurch könnten zusätzliche Ressourcen erschlossen werden, um die anstehenden Transformationen in Europa zu schultern. Lindner sprach sich in diesem Zusammenhang auch für eine Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes in Europa aus.

Wettbewerbsnachteil in der Welt

Die zersplitterten Finanzmärkte in Europa gelten als großer Wettbewerbsnachteil gegenüber den USA oder Asien. Die EU redet seit vielen Jahren über das Thema. In der Praxis stehen einer Kapitalmarktunion sehr unterschiedliche nationale Gesetze entgegen - unter anderem zu Insolvenzen, der Besteuerung von Kapitalgewinnen oder Börsengängen.

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