Neue Mitarbeiterumfrage: Stimmung in der Commerzbank ist wieder etwas besser

Die Umfrage zeigt laut der Personalvorständin in die die richtige Richtung. Sie hat aber auch neue Debatten in der Belegschaft ausgelöst. 
Commerzbank-Personalvorständin Sabine Mlnarsky | Foto: Commerzbank
Commerzbank-Personalvorständin Sabine Mlnarsky | Foto: Commerzbank

Offenbar hat sich die Stimmung in der Commerzbank wieder verbessert. Dies geht aus einer neuen Mitarbeiterumfrage aus dem Frühjahr 2024 hervor, über die das ”Handelsblatt” berichtet hat. 

Wie das Blatt schreibt, war der Umfang des Fragenkatalogs mit vier Fragen deutlich kürzer als der „Pulse Check“ im Sommer 2023 mit 20 Fragen. Diesmal habe man den „Employee Engagement Index“ angewandt, der einen Vergleich mit anderen Unternehmen ermögliche. Es habe sich gezeigt, dass die Commerzbank nach wie vor schwächer abschneide als andere Konzerne. 

Weniger Fragen, wieder Debatten

Auch hätten diesmal viele kritische Fragen gefehlt – etwa zum Vertrauen ins Topmanagement oder zur Nachvollziehbarkeit von Vorstandsentscheidungen. Das wiederum löste im Intranet neue Diskussionen aus, hieß es. 

Manfred Knof sieht sich auf Kurs - und trotzt den Gerüchten um ihn

Commerzbank-Personalvorständin Mlnarsky wies im Intranet darauf hin, dass beim Employee Engagement Index auf einer Skala von null bis 100 ein Wert ab 70 als gut angesehen werde. Dieser Wert sei erreicht worden, und deshalb zeige die Umfrage „in die richtige Richtung“. 

Die Mitarbeiterumfrage im vergangenen Jahr hatte der Commerzbank-Führung kein gutes Zeugnis ausgestellt. Vorstandschef Manfred Knof hatte bei der Vorstellung der Jahreszahlen im Februar eingeräumt, die Umstrukturierung samt Personalabbau habe in der Belegschaft ”Spuren” hinterlassen. Mitarbeiterzufriedenheit sei deshalb - neben Kundenzufriedenheit - eines der zentralen Ziele in diesem Jahr. 

Weniger als die Hälfte der Mitarbeiter vertraut Commerzbank-Vorstand

Die Umfrage im vergangenen Jahr hatte ergeben, dass nur wenig Vertrauen in den Vorstand herrscht und die Entscheidungen der Spitze oft nicht nachvollzogen werden können. Arbeitnehmervertreter hatten die Ergebnisse als ”katastrophal” bezeichnet.

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