Rückzug der "Effenberg-Bank": 250 Millionen Euro fehlen im Fußball

Die betroffenen Vereine stehen vor schwierigen Verhandlungen, berichtet der ”Kicker”. 
Es brennt: Szene vor der jüngsten Partie Dortmund - Frankfurt | Foto: picture alliance/dpa | Bernd Thissen
Es brennt: Szene vor der jüngsten Partie Dortmund - Frankfurt | Foto: picture alliance/dpa | Bernd Thissen

Nach dem Rückzug der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden aus dem Fußballgeschäft könnten dem deutschen Fußball in der kommenden Saison erstmals bis zu 250 Mio. Euro fehlen. Es deutet sich eine ernste Liquiditätslücke an, wie der ”Kicker” berichtet.

Die Bank hatte Geschäftsbeziehungen mit rund 15 Vereinen, dabei betrug das Volumen des Fußballgeschäfts der Bank zuletzt etwa 250 Mio. Euro. 

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Die Mitgliedsvereine stehen vor harten Verhandlungen mit lokalen Bankhäusern, da diese mehr Nachweise für die Sicherheiten künftiger Einnahmen verlangen dürften als die nun aussteigende Bank. Insbesondere, weil diese Kreditzusagen für die Lizenzierung der Vereine durch die Verbände wichtig sind. 

Das Geschäftsmodell der Bank beinhaltete die Vergabe von Kontokorrentkrediten, die mit künftigen Einnahmen aus Medienerlösen oder Transfers abgesichert waren. Diese Kredite waren für die Lizenzierung der Vereine relevant.

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