Interhyp: Preise auf dem Wohnungsmarkt steigen wieder

Die Zinsen sind in den vergangenen Wochen spürbar gesunken. Marktbeobachter sind sich uneins über die Entwicklung der kommenden Monate.
Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe | Foto: Interhyp/Annette Hornischer
Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe | Foto: Interhyp/Annette Hornischer

”Erstmals seit einigen Monaten haben wir im Januar in unserem Interhyp-Immobilienindex für Deutschland wieder leicht steigende Preise gesehen”, hat Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe, festgestellt. Nun käme es auf die kommenden Monate an, ob man am Beginn eines neuen Trends stehe.

Sowohl ältere Immobilien (vor 1990 gebaut) als auch jüngere Immobilien (ab 2010 gebaut) verzeichnen einen leichten Preisanstieg. Die Zinsen sind indes in den vergangenen Wochen spürbar gesunken, um 0,7 Prozentpunkte seit dem Höhepunkt der im November. ”Wir sehen seit dem Sinken der Zinsen, dass das Interesse an Immobilien steigt”, so der Chef des Baufinanzierungsvermittlers.

Die meisten Kreditinstitute aus dem monatlichen Interhyp-Zinspanel gehen indes davon aus, dass sich die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen kurzfristig in den kommenden vier Wochen auf gleichbleibendem Niveau bewegen werden, das heißt etwa um das Niveau von 3,5 Prozent. 

Einige von Interhyp befragte Marktbeobachter gehen mittel- bis langfristig, also in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, davon aus, dass die Zinsen in Richtung drei Prozent fallen. Die andere Hälfte geht für diesen Zeitraum von einem gleichbleibenden Zinsniveau mit Schwankungen zwischen 3,5 und vier Prozent aus. Potenzial für erste Leitzinssenkungen durch die EZB sehen die meisten Panel-Befragten nicht vor Sommer 2024. 

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