Banken zahlen in diesem Jahr 2,63 Milliarden Euro an Einheitlichen Abwicklungsfonds

Wie sich dieser Betrag auf die einzelnen Geldinstitute verteilte, meldete die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) jetzt. Insgesamt wurden 1265 Institute zur Kasse gebeten. 
Skyline von Frankfurt. | Foto: picture alliance / greatif | Florian Gaul
Skyline von Frankfurt. | Foto: picture alliance / greatif | Florian Gaul

So entfallen 1,55 Mrd. Euro auf Groß- und Regionalbanken, 433 Mio. Euro auf Landesbanken sowie Spitzeninstitute des Sparkassen- und Genossenschaftssektors. Weitere 306 Mio. Euro mussten der Mitteilung zufolge die Sparkassen berappen, 192 Mio. Euro die Genossenschaftsbanken und 153 Mio. Euro Institute wie Hypothekenbanken und Finanzdienstleister. 

1.265 beitragspflichtige Institute in Deutschland haben die europäische Bankenabgabe entrichtet.

Fast 2800 Institute zahlen ein

Die BaFin ist die nationale Abwicklungsbehörde für den Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion (Single Resolution Fund – SRF) und erhebt entsprechend die Abgabe..

Insgesamt haben die beteiligten Staaten für den SRF eine Bankenabgabe in Höhe von 11,3 Mrd. Euro von 2777 beitragspflichtigen Instituten erhoben. Der SRF verfügt aktuell über ein Volumen von 77,6 Mrd. Euro. Diese Zahl nannte der Ausschuss für die Einheitliche Abwicklung (Single Resolution Board – SRB), der die Bankenabgabe jährlich errechnet und verwaltet. Der SRF erreiche somit bis Ende 2023 ein Zielvolumen in Höhe von mindestens einem Prozent der gedeckten Einlagen von allen Kreditinstituten der an der Bankenunion teilnehmenden Mitgliedsstaaten.

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