Santander Bank will bei Inflationsprämie nicht nachgeben, kritisiert Verdi

Als einziges großes Geldhaus in Deutschland gibt die spanische Bank dem Druck der Gewerkschaft nicht nach. Diese beharrt auf der Auszahlung von jeweils 1500 Euro für 2022 und 2023.
Stefan Wittmann. | Foto: Verdi
Stefan Wittmann. | Foto: Verdi
reuters

Die Forderungen der Gewerkschaft an die großen öffentlichen und privaten Banken nach einem Inflationsausgleich haben bei fast jedem großen Institut Früchte getragen - bis auf die deutsche Tochter der Santander Bank. Die spanische Bank will als einziges großes Geldhaus in Deutschland der Forderung nach der Zahlung einer Inflationsprämie nicht nachgeben, sagt Stefan Wittmann von der Gewerkschaft Verdi. 

Verdi beharrt auf einer Auszahlung von 1500 Euro für jeden Beschäftigten für das vergangene Jahr und weitere 1500 Euro für 2023, um die Auswirkungen der steigenden Preise zu kompensieren. ”Santander ist der einzige große Akteur, der nicht nachgibt”, sagt Wittmann.

Die Bank sei aktuell in Gesprächen mit Verdi zur Änderung des Haustarifvertrages, erklärte eine Santander-Sprecherin.

Jetzt teilen

Zum Newsletter anmelden

Bleiben Sie mit unserem Newsletter immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen Ihrer Branche.

Newsletter-Bedingungen

Lesen Sie auch