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Credit Suisse will wegen Greensill-Krediten gegen Softbank klagen

Ziel ist es, 440 Mio. US-Dollar zurückzuholen, die das Schweizer Geldhaus Greensill Capital dem US-Bauunternehmen Katerra gewährt hatte.

Zentrale in Zürich. | Foto: picture alliance/KEYSTONE | MICHAEL BUHOLZER

Die Schweizer Großbank Credit Suisse versucht mit juristischen Mitteln, Verluste aus der Pleite ihres Fonds-Partners Greensill Capital zurückzuholen. Die zweitgrößte Schweizer Bank habe bei einem britischen Gericht beantragt, ein Verfahren gegen die Softbank Group auf den Weg zu bringen, sagte ein Insider.

Im Mittelpunkt stehe ein Kredit von 440 Mio. US-Dollar, den Greensill Capital dem US-Bauunternehmen Katerra gewährt hatte. Die Schweizer Bank will nun gegen die japanische Softbank klagen, weil diese die mittlerweile insolvente Katerra finanziert hatte.

Liquidation der Fonds eingeleitet

Credit Suisse hatte in Zusammenarbeit mit Greensill Capital vier Fonds für die Finanzierung von Lieferketten betrieben. Das Geldhaus investierte in von Greensill gekaufte und verbriefte Forderungen, darunter auch in die an die US-Baufirma Katerra. Als im März 2021 Greensill Capital Insolvenz anmeldete und die Bremer Greensill Bank kollabierte, leitete Credit Suisse die Liquidation der vier Fonds ein. Als diese eingefroren wurden, kamen sie auf ein Volumen von insgesamt rund zehn Mrd. Dollar. Credit Suisse versucht seither, so viel wie möglich von dem Geld für die Anleger einzuziehen.

Über den Antrag der Schweizer Bank beim britischen Gericht berichtete zuerst die Financial Times. Credit Suisse wollte die Ereignisse nicht kommentieren. Softbank war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

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