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Fördervolumen im KfW-Geschäftsfeld Mittelstandsbank und Private Kunden wächst im 1. Halbjahr 2022 deutlich

Die Förderbank hat ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht. Vor allem der Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien stellte sich als positiver Treiber heraus.

Gebäude der KfW. | Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Das Geschäftsfeld Mittelstandsbank und Private Kunden der KfW erreichte im ersten Halbjahr 2022 ein Fördervolumen in Höhe von 47,3 Mrd. Euro. Damit liegt es über dem Vorjahresniveau von 36,6 Mrd. Euro. Das geht aus den Halbjahreszahlen der KfW hervor.

Die Höhe der Zusagen im Förderschwerpunkt Gründung und Unternehmensinvestitionen lagen bei 7,8 Mrd. Euro. Damit liegen sie zirka auf Vorjahresniveau (2021: 7,9 Mrd. Euro).

Bei den Corona-Hilfsprogrammen wurden bis Ende der Antragsfrist Ende April laut KfW insgesamt 3,6 Mrd. Euro zugesagt, im ersten Halbjahr 2021 waren es 5,9 Mrd. Euro.

Eher verhalten sei dagegen die Nachfrage nach dem Anfang Mai gestarteten Sonderprogramm UBR. Dieses soll kurzfristig liquide Mittel für vom Ukraine-Krieg betroffene deutsche Unternehmen zur Verfügung stellen. Das Zusagevolumen liegt bei 14 Mio. Euro. Gesteigert habe sich aber das Fördervolumen in der allgemeinen Gründungs- und Unternehmensfinanzierung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Energieeffizienz und Erneuerbare Energien boomt

Beim Schwerpunkt Klimawandel und Umwelt stiegen die Neuzusagen auf 14,7 Mrd. Euro (2021 3,9 Mrd. Euro). Das lag dem Institut zufolge vor allem an einer sehr hohen Nachfrage nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Diese macht 9,1 Mrd. Euro des Fördervolumens aus. Das KfW-Programm Erneuerbare Energien liegt bei 4,5 Mrd. Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 1,8 Mrd. Euro.

23,7 Mrd. Euro Fördervolumen erreichte das Segment Private Kunden. Im Vorjahreszeitraum waren es 24,4 Mrd. Euro. Haupttreiber waren laut KfW auch hier die hohen Zusagen in der Bundesförderung für Effiziente Gebäude (20,3 Mrd. Euro).

Der Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien machte bei den privaten Kunden den Hauptanteil mit 20,3 Mrd. Euro (2021: 19,6 Mrd. Euro) aus.

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