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Russland-Geschäft bringt Société Générale im zweiten Quartal 2022 ins Minus

Die Bank konnte ihre Erträge zwar um 13 Prozent steigern, der Verkauf des Russland-Geschäfts belastet das französische Institut jedoch mit mehr als drei Milliarden Euro.

Logo der Rosbank, der ehemaligen Tochter der Société Générale in Russland | Foto: picture alliance/dpa/TASS | Artyom Geodakyan

Die französischen Großbank Société Générale (SocGen) ist im zweiten Quartal dieses Jahres wegen des Ausstiegs aus dem Russland-Geschäft ins Minus gerutscht. Der belastet die Bank mit 3,3 Mrd. Euro. Unter dem Strich stand ein Verlust von fast 1,5 Mrd. Euro nach einem Gewinn von 1,4 Mrd. Euro vor einem Jahr, wie die Bank in Paris mitteilte. Da das operative Geschäft aber besser lief als von Analysten erwartet, fiel der Verlust geringer als befürchtet aus.

Erträge steigen auf 7,1 Milliarden Euro

Bereinigt um Sondereffekte wie den inzwischen abgeschlossenen Verkauf der russischen Tochter Rosbank stieg der Gewinn laut Mitteilung um knapp zwölf Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Dabei profitierte die Bank vor allem von wieder höheren Zinsen. Zudem lief das Kapitalmarktgeschäft gut. Die Erträge legten um 13 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro zu.

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