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Neuer Schub für Nachhaltigkeit - oder doch ein Papiertiger?

Vom 2. August an müssen Anlageberater ihre Kunden nach Nachhaltigkeitspräferenzen befragen. Sturm im Wasserglas oder weiterer Schwung für nachhaltige Anlagen? FinanzBusiness hat sich bei Banken und Fondsgesellschaften umgehört.

Kühltürme eines Braunkohlekraftwerkes in Brandenburg. Wenige Kilometer davon entfernt drehen sich Windenergieanlagen. | Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul

In der Finanzkrise 2007/2008 verloren Tausende Anleger auch in Deutschland ihr Erspartes. Grund waren die undurchsichtigen Lehmann-Zertifikate. Der europäische Gesetzgeber handelte, und so trat 2018 die EU-Direktive ”Mifid II” in Kraft. Hinter dem Kürzel verbirgt sich der Name ”Markets in Financial Instruments Directive” und Tausende Seiten Regularien. Konkret wurden die Wertpapierfirmen dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass das Geschäft sowohl den Anlagezielen als auch der Risikobereitschaft des Kunden entspricht. Oder anders ausgedrückt: Dass der Kunde weiß, was er macht.

”Die Prozentsätze nachhaltiger Fonds nach MiFID II werden erschreckend gering sein”, sagt Marianne Ullrich

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