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Commerzbank bekommt von Moody's schlechtere Bonitätsnote

Moodys sieht die Kreditwürdigkeit der Commerzbank als verschlechtert an. Die Bank erhält aber beim Ausblick statt wie vorher ein ”negativ” jetzt ein ”stabil”.

Bürogebäude der Commerzbank. | Foto: Commerzbank/PR

Moody’s stuft die Kreditwürdigkeit der Commerzbank herunter. Die Bonitätsnote für vorrangige, unbesicherte Verbindlichkeiten werde auf ”A2” gesenkt, teilte die Rating-Agentur am Donnerstag mit. Der Ausblick werde auf ”stabil” von ”negativ” gesetzt. Damit signalisiert Moody’s, dass in den kommenden Monaten nicht mit einer weiteren Herabstufung zu rechnen ist.

Man erwarte keine geänderten Refinanzierungskosten

In einer Stellungnahme der Bank hieß es, der Ratingschritt habe nichts mit der fundamentalen Entwicklung der Bank zu tun, sondern sei eher technisch getrieben. ”Hintergrund ist das Moody’s-eigene sogenannte Loss-Given Failure (LGF)-Modell, das Bail-in-fähiges Kapital und Kapitalinstrumente in Relation zu Bilanzgrößen der Bank betrachtet.” Man erwarte nicht, dass sich die Refinanzierungskosten für die Bank änderten.

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