FinanzBusiness

"Wir kommen von einer extremen Party – umso schlimmer ist jetzt der Hangover", sagt Julian Riedlbauer

Der Leiter der Deutschlandbüros von GP Bullhound spricht im Interview mit FinanzBusiness über die ”verrückten” Fintech-Bewertungen des vergangenen Jahres, warum nun eine ”Rightszing”-Runde ansteht - und gute Start-ups trotzdem weiterhin an Geld kommen dürften.

Julian Riedlbauer | Foto: GP Bullhound

Die Einhorn-Party ist vorbei - nach dem Super-Finanzierungsjahr 2021 müssen Fintechs nun mit deutlich kleineren Fundraising-Runden und geringeren Bewertungen leben. Start-ups wie Klarna, Kontist oder Nuri setzen den Rotstift an und entlassen Mitarbeiter. Kommt jetzt die große Katerstimmung im Fintech-Sektor?

Julian Riedlbauer, Leiter des Deutschlandbüros von GP Bullhound, sieht die Entwicklung als notwendige Marktkorrektur und ist sich sicher: Gute Start-ups werden auch weiter an Geld kommen - aber eben nicht mehr zur den ”verrückten” Bewertungen des vergangenen Jahres. Die Beispiele Trade Republic und Sumup bestätigen das - beiden Fintechs ist es gelungen, aktuell zu guten Bewertungen Finanzierungsrunden abzuschließen.

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