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PBB-Hauptversammlung billigt Dividendenerhöhung

Es ist nach Angaben des Instituts die höchste Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2015. Das geplante Vorsteuerergebnis von 200 Mio. bis 220 Mio. Euro hatte Vorstandschef Andreas Arndt zuvor unter Vorbehalt bestätigt.

PBB-Kugelschreiber. | Foto: picture alliance / dpa | Frank Leonhardt

Es war eine harmonische Hauptversammlung der Deutschen Pfandbriefbank (PBB): Die Aktionäre sind bei dem virtuellen Treffen am Donnerstag in allen Punkten den Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt. So hat die Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 1,18 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen, insgesamt also 159 Mio. Euro. Damit behält die Hypothekenbank die Ausschüttungsquote von 75 Prozent bei und zahlt die höchste Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2015.

Gertraud Dirscherl im Aufsichtsrat bestätigt

Außerdem hat die Hauptversammlung Gertraud Dirscherl als Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft bestätigt. Sie war nach dem Ausscheiden von Dagmar Kollmann zum 31. Oktober 2021 bereits durch gerichtliche Bestellung seit Anfang Februar 2022 Mitglied des Aufsichtsrats und wurde jetzt auf vier Jahre gewählt. Die Präsenz lag bei 45,97 Prozent des Grundkapitals.

Vorsteuerergebnis der Deutschen Pfandbriefbank sinkt um 10 Millionen Euro

Im ersten Quartal 2022 hatte die PBB gerade ihr Risikovorsorgeergebnis gesteigert: Von -10 Mio. auf -18 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis sank von 52 Mio. im ersten Quartal 2021 auf nun 42 Mio. Euro. Das Zins- und Provisionsergebnis bewegte sich mit 124 Mio. Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Prognose eines Vorsteuerergebnisses zwischen 200 Mio. und 220 Mio. Euro hatte Vorstandschef Andreas Arndt, Vorstandschef der PBB unter Vorbehalt möglicher weiterer Kriegsfolgen zunächst bestätigt.

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