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KfW-Entwicklungshilfe in der Ukraine war schon vor Kriegsausbruch herausfordernd

Viele Projekte ruhen, und wie es weitergeht, ist an vielen Punkten noch offen. Die KfW stellt erste Gelder als Soforthilfe zur Verfügung und spricht mit dem BMZ über ein weiteres Vorgehen.

Bürogebäude der KfW | Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

"Schon vor Kriegsausbruch war die Ukraine politisch eine Herausforderung", sagt Olaf Zymelka, Abteilungsleiter für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien bei der KfW Entwicklungsbank im Gespräch mit FinanzBusiness. ”Bei der Ukraine handelt es sich um ein Transformationsland, das in den Verwaltungsstrukturen oftmals noch von der Sowjetzeit geprägt ist.”

Man orientiere sich teils noch an alten Prozessen, was viel Zeit koste. ”Genehmigungsverfahren dauerten in der Vergangenheit teils sehr lange. Ich rede hier von einigen Jahren, bis die Implementierung von Bauvorhaben starten kann.” Im Schnitt seien es sechs bis zwölf Jahre. ”Bei Infrastrukturprojekten dauern Prozesse deutlich länger als bei Bankkrediten für KMU oder Energieeffizienzmaßnahmen.”

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