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Ex-Wirecard-Chef Braun kämpft um sein Vermögen

Seine Mittel in Höhe von 175 Mio. Euro sind auf Betreiben von Insolvenzverwalter Michael Jaffè eingefroren worden. Nun steht ein Zivilprozess an.

Markus Braun, Ex-Wirecard-Chef | Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Fabrizio Bensch

Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun wehrt sich vor Gericht gegen das Einfrieren seines Vermögens. Insolvenzverwalter Michael Jaffé hatte im Dezember einen Arrestbefehl über insgesamt 175 Mio. Euro erwirkt, die Braun und seiner Beteiligungsgesellschaft gehören. Nun verhandelt das Landgericht München am Donnerstagvormittag Brauns Widerspruch gegen diese Arrestbeschlüsse. Da es sich um ein Zivilverfahren handelt, muss der seit bald zwei Jahren in Untersuchungshaft sitzende Manager nicht persönlich erscheinen.

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Braun weist Vorwürfe zurück

Der unter Betrugsverdacht stehende frühere Wirecard-Chef ist nicht nur mit dem Strafverfahren konfrontiert, sondern auch mit zahlreichen Zivilklagen. Erst in der vergangenen Woche hatte das Münchner Landgericht nach einer Klage des Insolvenzverwalters die Wirecard-Bilanzen der Jahre 2017 und 2018 wegen falscher Zahlen für nichtig erklärt. Braun weist die Betrugsvorwürfe zurück.

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Der Konzern war 2020 nach dem Eingeständnis von Scheinbuchungen in Höhe von 1,9 Mrd. Euro zusammengebrochen. Braun sieht sich als Opfer von Betrügern im Unternehmen. Eine Schlüsselfigur des Skandals ist der frühere Vertriebsvorstand Jan Marsalek, der sich im Sommer 2020 absetzte und bis heute untergetaucht ist.

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