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Wüstenrot & Württembergische steigert Ergebnis 2021 um gut zwei Drittel

Das Bauspar-Neugeschäft wächst um 3,8 Prozent auf zehn Milliarden Euro. Aktionäre sollen eine Dividende von 65 Cent erhalten.

Jürgen Junker, Vorstandsvorsitzender von W&W. | Foto: W&W Gruppe

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn deutlich gesteigert. Der Überschuss wuchs um 67 Prozent auf 352,2 Mio. Euro, teilte das Unternehmen im schwäbischen Ludwigsburg mit. Der monatelange Corona-Lockdown habe die Mitarbeiter gefordert, erklärte Vorstandschef Jürgen Junker.

Da die Branche insgesamt rund sechs Prozent verlor, erhöhte sich der Marktanteil von Wüstenrot leicht von 13,4 auf 13,7 Prozent.

Jürgen Junker, Wüstenrot-Vorstandschef

2021 hatte die Nummer zwei hinter Marktführer Schwäbisch Hall trotz eines Rückgangs im Bauspar-Neugeschäft um 3,8 Prozent auf zehn Milliarden Euro den Marktanteil auf 13,7 Prozent gesteigert. ”Da die Branche insgesamt rund sechs Prozent verlor, erhöhte sich der Marktanteil von Wüstenrot leicht von 13,4 auf 13,7 Prozent”, sagte Junker einer Mitteilung.

Aktionäre sollen eine konstante Dividende von 65 Cent je Aktie erhalten.

Nettogewinn von 250 Mio. Euro für 2022 erwartet

In diesem Jahr geht Junker von einer Normalisierung des Nettogewinns auf rund 250 Mio. Euro aus. Alle russischen und belarussischen Staatsanleihen habe man inzwischen verkauft, mit einem kleineren zweistelligen Millionenverlust, sagte Finanzvorstand Alexander Mayer. Einige ukrainische Staatspapiere halte W&W noch.

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