FinanzBusiness

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, sagt Daniel Halmer

Deshalb geht der Gründer des Legal Tech-Unternehmens Conny auch anders an den aktuellen Ärger um die Rückerstattung von Kontoführungsgebühren nach einem BGH-Urteil heran. Legal Tech-Anbieter wie er könnten die Banken unter Druck setzen.

Daniel Halmer, Gründer und Geschäftsführer der Conny GmbH | Foto: Conny GmbH

Der Bundesgerichtshof hat im April 2021 die bisherige Praxis der Banken beendet, das Schweigen ihrer Kunden zu Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Gebührenerhöhungen als Zustimmung zu werten.

Seitdem müssen die Institute sich um eine aktive Zustimmung bemühen - und eigentlich auch Gebühren, die auf falscher Rechtsgrundlage erhoben wurden, wieder zurückzahlen. So sehen es zumindest Verbraucherschützer und -anwälte. Die Banken selbst vertreten in der Frage der Gebührenrückerstattung keine einheitliche Position: Manche zahlen Beträge zurück, manche wollen ihre Kunden zu einer rückwirkenden Zustimmung bewegen, andere erkennen das BGH-Urteil für ihre Praxis nicht an.

Bereits registriert? Login.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag

Erhalten Sie einen kostenfreien Zugang für 21 Tage.
Es wird keine Kreditkarte benötigt und Ihr Probezugang endet automatisch nach Ablauf des Probezeitraums.

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie unsere täglichen Newsletter
  • Zugang zu unserer App
Ein Fehler ist aufgetreten. Probieren Sie Später nochmal.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten von FinanzBusiness für 140 € pro Quartal. (149,80 € inkl. MwSt)

Hier abonnieren

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang für sich und Ihr Team.

Starten Sie heute Ihr kostenloses Unternehmens-Probe-Abo

Mehr von FinanzBusiness

Süddeutschlands größte Volksbank bekommt grünes Licht

Die Volksbanken Karlsruhe Baden-Baden und Pforzheim sowie die VR Bank Enz plus können ihre Dreierfusion wie geplant durchziehen. Der Vorstand der künftigen `Volksbank pur` wird nach Informationen von FinanzBusiness aus sechs Mitgliedern bestehen.

Die BaFin zwitschert jetzt

Auf Linkedin und auf Twitter sind die Finanzaufseher seit Kurzem vertreten. Inhaltlich geht es um Verbraucheraufklärung und darum, die Aufsichtsarbeit zu erklären - aber auch um Recruitmentzwecke.

PBB-Hauptversammlung billigt Dividendenerhöhung

Es ist nach Angaben des Instituts die höchste Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2015. Das geplante Vorsteuerergebnis von 200 Mio. bis 220 Mio. Euro hatte Vorstandschef Andreas Arndt zuvor unter Vorbehalt bestätigt.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten

Weitere Stellenanzeigen zeigen