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Landesbank Baden-Württemberg bestätigt finale Verhandlungen um die Berlin Hyp

Das Signing des Milliardendeals könnte bereits in den ersten Wochen des neuen Jahres erfolgen. Zu weiteren Details äußerte sich die Landesbank nicht.

Schriftzug der Berlin Hyp | Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Joko

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat heute die Gerüchte um den geplanten Kauf der Berlin Hyp bestätigt.

LBBW erhält angeblich Zuschlag für Immobilienbank Berlin Hyp 

"Wir können bestätigen, dass die LBBW mit der Landesbank Berlin Holding AG finale Verhandlungen über den Kauf der Berlin Hyp führt", sagte ein Sprecher auf Nachfrage von FinanzBusiness. Zu weiteren Details äußere man sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht.  

Aus Kreisen ist aber bekannt, dass die Landesbank in der Sache ein zügiges Signing im Januar oder Februar anstrebt. Der Kaufpreis soll laut Medienberichten bei mehr als einer Milliarde Euro liegen. Die LBBW soll bereit sein, die Summe in bar zu bezahlen.

Helaba und Deka kommen nicht zum Zug

Damit ist auch klar, dass die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die Fondsgesellschaft Deka bei dem Bieterennen leer ausgegangen sind, beide hatten ebenfalls Interesse an dem Immobilienfinanzierer gezeigt.

Die Berlin Hyp verfügt über eine Bilanzsumme von rund 35 Mrd. Euro und finanziert vor allem gewerbliche Immobilien. Sie gehört ebenso wie die Berliner Sparkasse derzeit der Landesbank Berlin Holding und ist damit indirekt im Besitz der rund 400 Sparkassen. Die Sparkassen wollen die Holding aber auflösen, Grund dafür sind aufsichtsrechtlichen Änderungen.

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