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Fed schränkt Finanzmarktgeschäfte führender Notenbanker ein

Hochrangige US-Notenbanker erhalten strenge Regeln für eigene Investitionen. Der Kauf von Einzelaktien und Anleihen wird verboten, um Interessenskonflikte zu vermeiden.

Jerome Powell, Fed-Chef | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Michael Brochstein

Top-US-Notenbanker dürfen künftig keine Aktien einzelner Unternehmen mehr kaufen. Die Federal Reserve erließ am Donnerstag neue Regeln für die Finanzmarktgeschäfte ihrer führenden Mitglieder. Demnach sind auch Anleihen einzelner Unternehmen tabu. Für weiterhin erlaubte Geschäfte müssen die Fed-Mitglieder vorher eine Genehmigung einholen und ihre Investments grundsätzlich mindestens ein Jahr halten.

Diese harten neuen Regeln legen die Latte hoch.

Jerome Powell, Fed-Chef

"Diese harten neuen Regeln legen die Latte hoch", erklärte Fed-Chef Jerome Powell. Allein schon der Anschein eines Interessenskonflikts solle vermieden werden, was das Timing von Investitionsentscheidungen angehe.

Vor rund sechs Wochen hatten Berichte über die Finanzmarktgeschäfte hochrangiger Fed-Mitglieder für Empörung gesorgt. Zwei der zwölf Präsidenten regionaler Fed-Ableger traten in diesem Zusammenhang zurück. Dabei ging es um ihre Investitionen im Jahr 2020, als die Fed mit massiven Konjunkturhilfen die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern versuchte

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