Polizei fordert besseren Schutz vor Geldautomatensprengungen

Der Osnabrücker Polizeipräsident Michael Maßmann fordert die Banken und Sparkassen auf, sich ein Beispiel an den Niederlanden zu nehmen. Dort konnte die Zahl der Delikte verringert werden.
Ein gesprengter Geldautomat. | Foto: picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich
Ein gesprengter Geldautomat. | Foto: picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich
dpa

Angesichts steigender Zahlen von Geldautomatensprengungen fordert der Osnabrücker Polizeipräsident Michael Maßmann bessere Schutzmaßnahmen. Bei der Prävention sollten sich die Banken und Sparkassen in Deutschland ein Beispiel an den Niederlanden nehmen, sagte Maßmann der dpa. Dort seien die Zugänge zu den Automaten erschwert worden, ihre Zahl reduziert und die Geldbestände verringert worden. Weil die Niederländer mehr für die Prävention getan hätten, seien die Täter inzwischen auf Deutschland ausgewichen.



"Die Banken tun nicht genug, die passive Sicherheit der Automaten könnte deutlich erhöht werden", sagte Maßmann. Zwar hätten die Banken in den vergangenen Jahren schon einiges für die Verbesserung der Sicherheit der Automaten getan. Angesichts der immer zahlreicher und auch gefährlicher werdenden Straftaten reiche das allerdings nicht mehr aus.

Ihm wäre wohler, wenn der Gesetzgeber verbindliche Regeln einführen würde, sagte Maßmann. Inzwischen verwenden die zu zwei Dritteln aus den Niederlanden stammenden Täter immer öfter Festsprengstoff und gefährden das Leben auch von Unbeteiligten.

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