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Euro-Notenbankchefs denken über Ende der Notfallhilfen nach

Bei einer Tagung am Freitag in Strbske Pleso in der Slowakei kommt das künftige Potenzial für Spannungen zwischen Zentralbankern und Regierungen zur Sprache.

Peter Kazimir, Gouverneur der slowakischen Notenbank | Foto: Slowakische Notenbank

Mehrere Notenbankchefs von Euro-Ländern denken offen über eine Abkehr von den billionenschweren Corona-Notfallhilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) nach. "Das Motto heißt Ausstieg", sagte Belgiens Notenbankchef Pierre Wunsch am Freitag auf einer Konferenz im slowakischen Strbske Pleso.

Dies werde ein schwieriges Vorhaben, denn es gehe darum, weniger zu machen und nicht mehr. Auch seine EZB-Ratskollegen, der slowakische Notenbankchef Peter Kazimir und Sloweniens oberster Währungshüter Bostjan Vasle, waren auf der Veranstaltung der Ansicht, dass der Zeitpunkt für ein Ende der Hilfen nun näherrücke.

Gegenwärtig sind wir die besten Freunde der Finanzminister, aber das wird nicht für immer so bleiben.

Peter Kazimir, Gouverneur der slowakischen Notenbank

"Gegenwärtig sind wir die besten Freunde der Finanzminister, aber das wird nicht für immer so bleiben", sagte Kazimir auf der Konferenz.

Inflationssorgen

Sorgen bereiten den Währungshütern jedoch derzeit die rasant steigenden Preise. Die Inflation werde wohl höher ausfallen als von der EZB zuletzt vorhergesagt, merkte Wunsch an.

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