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US-Banken ärgern sich über hohe Gebühren für Apple Pay

Zwischen Apple und den US-Banken herrscht Unmut wegen der Transaktionsgebühren für Apple Pay. Nun üben die Institute selbst Druck aus - auf Visa.

Der Bezahldienst Apple Pay. | Foto: picture alliance / Frank May

Die Gebühren, die bei Apple Pay anfallen, zahlt nicht der Kunde, sondern die Bank. Ein Zustand, der in der amerikanischen Finanzbranche für Unmut sorgt. Gerüchten zufolge drängen US-Bankhäuser das Kreditkartennetzwerk Visa zu weitreichenden Änderungen. Das berichtet heise.de und beruft sich dabei auf das Wall Street Journal.

Apple gegen Pläne der Kreditkartennetzwerke

0,15 Prozent des Einkaufbetrags werden angeblich bei Kreditkartenzahlung fällig - auch bei wiederkehrenden Zahlungen. Bei Debitkarten sei es weniger. Um diese Gebühren zu minimieren, würden Banken Visa nun zu Änderungen bei wiederkehrenden Zahlungen drängen, heißt es in dem Bericht.

Dem Wall Street Journal zufolge möchte Visa nun seinen Tokenization-Prozess ändern. Für wiederkehrende Zahlungen soll es nun eine andere Art Token geben. Damit würde Apple nur eine Gebühr für die erste, nicht aber für weitere Zahlungen erhalten.

Apple selbst ist von den Plänen wenig begeistert, zumal denkbar ist, dass andere Kreditkartennetzwerke wie Mastercard nachziehen. Apple-Manager hätten gegenüber Visa bereits verkündet, mit den für 2022 geplanten Änderungen nicht einverstanden zu sein. Die Verhandlungen dauern noch an.

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