Landesbank Berlin will offenbar 635 Jobs streichen

Auch Tochtergesellschaften sollen verkauft werden. Das berichtet FinanceFWD unter Berufung auf interne Dokumente. Am Ende will die LBB eine einfache Sparkasse sein, heißt es in dem Artikel.
Die Landesbank Berlin am Alexanderplatz im Stadtteil Mitte. | Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Schoening
Die Landesbank Berlin am Alexanderplatz im Stadtteil Mitte. | Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Schoening

Bei der Landesbank Berlin (LBB) steht offenbar ein massiver Jobabbau an. Das berichten Finance FWD und Finanz-Szene, die sich auf ihnen vorliegende interne Dokumente berufen.

In dem Bericht ist vom Abbau von 635 der zur Zeit noch rund 3000 Stellen die Rede. Dies solle auf "freiwilliger Basis" etwa durch Aufhebungsverträge mit Abfindungen, Vorruhestand oder Altersteilzeit geschehen. Mehr als die Hälfte sei bereits vertraglich vereinbart.

Insgesamt will die LBB bis 2025 rund 250 Mio. Euro einsparen, was einem Drittel der Verwaltungskosten entspreche, heißt es in dem Artikel weiter. "Das Ziel lautet, bis 2025 "eine profitable Kundensparkasse unter den ersten zehn zu werden", wird aus internen Dokumenten zitiert.

Öffentlich verkündet hat der Sparkassenverband bislang nur, dass die Holding-Struktur aufgelöst und die Berlin Hyp verkauft werden soll.

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Wie aus den internen Unterlagen hervorgehe, soll nicht nur das Kartengeschäft aufgegeben werden. Auch "S-Kreditpartner", eine Plattform für Ratenkredite, die pro Jahr 500 Mio. Euro an Erträgen generiert, soll verkauft werden, heißt es in dem Artikel.

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