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Hauck Aufhäuser Lampe startet unter neuem Namen nach Fusion

Das zusammengeführte Institut zählt rund 1300 Mitarbeiter und kommt auf eine Bilanzsumme von mehr als 10 Mrd. Euro. Geführt wird die Bank von Michael Bentlage.

Michael Bentlage | Foto: Hauck & Aufhäuser

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser benennt sich nach der Übernahme des Bankhauses Lampe in Hauck Aufhäuser Lampe um. Das fusionierte Institut ging am Freitag an den Start, nachdem die Aufsichtsbehörden den Zusammenschluss genehmigt haben, wie Hauck & Aufhäuser mitteilte.

Hauck Aufhäuser Lampe kommt mit rund 1300 Mitarbeitern auf eine Bilanzsumme von mehr als 10 Mrd. Euro. Geführt wird die Bank vom bisherigen Hauck & Aufhäuser-Chef Michael Bentlage. Er bezeichnete die Übernahme als "historischen Meilenstein für unsere Wachstumsstrategie".

Oetker trennte sich von Anteil

Der Bielefelder Nahrungsmittelkonzern Oetker, der seit 1949 am Bankhaus Lampe beteiligt war, hatte bereits im Frühjahr 2020 den Zuschlag an Hauck & Aufhäuser erteilt. Damals war von einem Kaufpreis von rund 250 Millionen Euro die Rede.

Hauck & Aufhäuser gehört seit fünf Jahren dem chinesischen Mischkonzern Fosun. Die Bank ist selbst 1998 aus dem Zusammenschluss der Frankfurter Privatbank Hauck & Sohn mit dem Münchner Bankhaus Aufhäuser entstanden. Das 1852 gegründete Bankhaus Lampe erwirtschaftete mit einer Bilanzsumme von 3,86 Mrd. Euro einen Nettogewinn von 4,3 Mio. Euro. Alle Mitarbeiter des Bankhauses Lampe sollen übernommen werden.

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