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WestLB-Nachfolger streiten wegen Cum-Ex um Milliardenbetrag

Nach einer Klageerweiterung hat Portigon die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) auf Zahlungen von knapp über einer Milliarde Euro verklagt, berichtet das Handelsblatt.

Foto: picture alliance / dpa | Martin Gerten

Im Streit um Steuerrückzahlungen aus sogenannten Cum-Ex-Geschäften fordert Portigon vor dem Landgericht Frankfurt von der Ersten Abwicklungsanstalt (EAA) über eine Milliarde Euro.

Das bestätigte eine Gerichtssprecherin der Zeitung Handelsblatt am Freitag. Für kommenden Mittwoch hat das Gericht einen Verkündungstermin anberaumt. Womöglich kommt es bereits dann zu einem Urteil. Weder Portigon noch die EAA wollten sich auf Nachfrage zu der Klage äußern, schreibt das Handelsblatt.

Klägerin und Verklagte sind WestLB-Nachfolgegesellschaften

Sowohl Klägerin als auch Verklagte sind Nachfolgegesellschaften der WestLB. Das Land NRW ist an Portigon als Alleineigentümerin sowie an der EAA mit 48 Prozent beteiligt. In dem Streit geht es um Steuernachforderungen aus den Jahren 2005 bis 2008.

Sparkassen sollen für Cum-Ex-Risiken der WestLB geradestehen

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