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BaFin-Chef Branson will sich in Kostenmanagement üben

Der Etat der Behörde soll nicht mehr so stark ansteigen wie in den vergangenen Jahren. Sollten neue Aufgaben weitere Kapazitäten erfordern, soll dies durch "interne Umschichtungen" geregelt werden, sagte er bei einem Treffen mit der Börsen-Zeitung.

Mark Branson, Präsident der BaFin. | Foto: BaFin / Maurice Kohl

Mark Branson, neuer Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), schreibt sich Kostenmanagement auf die Fahne. Nach dem infolge des Wirecard-Skandals beschlossenen Nachtragshaushalt soll der Etat der Behörde nicht mehr zulegen wie bisher, machte Branson bei einem Treffen mit der Börsen-Zeitung deutlich.

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Sollten neue Aufgaben künftig weitere Kapazitäten erfordern, soll dies demnach durch interne Umschichtungen geregelt werden. Eine Personalstärke von knapp 3 000 Leuten biete dazu "genügend Möglichkeiten", sagte Branson laut dem Bericht.

BaFin-Haushalt deutlich gewachsen

Die BaFin wird von Deutschlands Kreditwirtschaft per Umlage finanziert. Das BaFin-Budget ist in den vergangenen Jahren stets gestiegen. 2013 umfasste der Haushalt 190,7 Mio. Euro, 2021 lag er laut Börsen-Zeitung schon vor dem Nachtragshaushalt bei rund 500 Mio. Euro.

Eine Behörde, die ungehindert wachsen kann, habe nach Einschätzung des ehemaligen Investmentbankers "keinen Anreiz zur Effizienz". Zudem soll die BaFin klarer kommunizieren, die Qualität ihrer Entscheidungen verbessern und ihre Arbeit digitalisieren, gab Branson vor.

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