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Teylor und Sopra Steria setzen gemeinsam auf Lending-as-a-Service für Banken

Die beiden Fintechs kooperieren zukünftig, um ihre Kompetenzen zu bündeln. Sie stehen den deutschen Banken bei ihren Digitalstrategien zur Seite.

Symbolbild FinTechs | Foto: picture alliance / Klaus Ohlenschläger | Klaus Ohlenschläger

Kooperation bei digitalen Kreditprozessen vereinbart: Teylor, ein Schweizer Fintech und Sopra Steria, ein europäisches Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf digitale Dienstleistungen und Softwareprodukte, arbeiten künftig zusammen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Abdeckung der Branche

Sopra Steria wird ab sofort die strategische Implementierung der Teylor Lending-as-a-Service-Lösung bei Finanzinstituten übernehmen. Durch die Zusammenarbeit kann Teylor nun von Regionalbanken bis hin zu multinationalen Großbanken die Branche bedienen.

Teylor berichtet, dass die Kreditvergabeprozesse nach dem Prinzip eines Baukastensystems in verschiedene Software-Module unterteilt sind. Dadurch könnten Banken die Module in ihre bestehenden Systeme einbauen. So wird laut dem Fintech möglich, einen Teil der Kreditvergabeprozesse, etwa das Onboarding oder die Risikoanalyse, oder komplette Kreditprozesse zu automatisieren.

Maßgeschneiderte Fintech-Lösungen

Die Partnerschaft mit Sopra Steria erweitert unseren Zielmarkt, denn wir können dadurch führende Banken bei groß angelegten Digitalisierungsprojekten unterstützen

Patrick Stäuble, Gründer und CEO des Schweizer Fintech Teylor

"Die Partnerschaft mit Sopra Steria erweitert unseren Zielmarkt, denn wir können dadurch führende Banken bei groß angelegten Digitalisierungsprojekten unterstützen. Solche Projekte benötigen oft eine maßgeschneiderte Fintech-Lösung und auch den strategischen Input erfahrener Berater", sagt Teylor-Gründer Patrick Stäuble. "Für Kunden ist diese Bündelung der Kompetenzen beider Partner ein klarer Gewinn."

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