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Creditreform Rating hebt Bonität der Deutschen Bank auf "A-" an

Als Grund für die Hochstufung nannten die Creditreform-Analysten Erfolge beim Konzernumbau.

Deutsche Bank CEO Christian Sewing | Foto: Deutsche Bank

(Korrigiert: Ratingeinstufung "BBB+" von zuvor "BB+" in der Überschrift und im ersten Absatz. Präzisiert wurden der Unternehmensname und die Eigentümerstruktur im letzten Absatz.)

Die Ratingagentur Creditreform Rating hat die Bonität für die Deutsche Bank angehoben. Die Experten setzten die Bonitätsnote um eine Stufe auf "A-" von "BBB+" hoch, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zudem hoben die Analysten den Ausblick auf "stabil" von "negativ" an.

Auch weltweit führende Ratingagenturen wie Moody's, Fitch und S&P Global bewerten die Kreditwürdigkeit von Deutschlands größter Bank mittlerweile besser als früher.

Erfolge beim Konzernumbau

Als Grund für die Hochstufung nannten die Creditreform-Analysten Erfolge beim Konzernumbau, einen erheblichen Abbau des Bereichs Capital Release Unit und eine konsequente Umsetzung von Sparmaßnahmen. Die Diversifikation und die Qualität der Vermögenswerte sei weiterhin hoch und das Ergebnis des ersten Halbjahres bestätige die Ziele der Bank.

Eine Verbesserung des Long-Term Issuer Ratings könnte insbesondere bei einer weiteren verschärften Straffung der Kostenstruktur und Wachstum bei den Erträgen erfolgen, heißt es in der Notiz von Creditreform weiter.

Die Deutsche Bank hatte Ende Juli einen Gewinn von 692 Millionen Euro für das zweite Quartal veröffentlicht. Es war der vierte Quartalsgewinn in Folge und das beste Zwischenergebnis seit 2015 für die Bank.

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Die Ratingagentur Creditreform Rating ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Creditreform AG mit Sitz in Neuss.

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