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Ex-Goldman-Ökonom wird neuer Chefvolkswirt der Bank von England

Huw Pill, ehemals Chefvolkswirt Europa bei Goldman Sachs, übernimmt bei der britischen Notenbank den Job in Zeiten steigender Inflation.

Bank of England | Foto: picture alliance / empics | Yui Mok

Der ehemalige Chefvolkswirt Europa von Goldman Sachs, Huw Pill, wird neuer Chefökonom der britischen Notenbank. Pill werde seine Position am 6. September antreten, teilte die Bank von England am Mittwoch in London mit. Pill ist derzeit als Senior Lecturer an der Harvard Business School tätig.

Er folgt auf den langjährige Chefökonom Andy Haldane, der vor zwei Monaten die Leitung der Royal Society of Arts übernahm, seitdem war der Posten vakant.

Pill war zuvor bis 2018 Chefvolkswirt Europa der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs. Davor hatte er lange Jahre für die Europäische Zentralbank (EZB) gearbeitet, unter anderem als stellvertretender Generaldirektor Forschung.

Rückkehr zur Bank of England

Die Bank von England ist für ihn keine unbekannte Institution: Nach einem Studium in Oxford und vor seiner Promotion an der amerikanischen Stanford Universität war er von 1990 bis 1992 dort als Ökonom beschäftigt.

Pill übernimmt den Job in herausfordernden Zeiten. Der geldpolitische Ausschuss hatte vor wenigen Wochen gewarnt, dass die Inflation in Großbritannien auf 4 Prozent steigen könnte, Beobachter erwarten daher, dass die Notenbank in der ersten Jahreshälfte 2022 den Leitzins anheben könnte. Aktuell liegt der bei 0,1 Prozent.

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