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Regierung genehmigt Sparkassen-Großfusion in Schwaben

Der Weg für die neue Großsparkasse Schwaben-Bodensee ist frei. Die Schwabener Regierung hat die Fusion der Kreissparkasse Augsburg mit der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim genehmigt.

Zwei Sparkassen gehen zusammen (Symbobild) | Foto: picture alliance/dpa | Alexandra Schuler

(Korrigierte Fassung: Einer der Fusionspartner ist nicht die Stadtsparkasse Augsburg, sondern die
Kreissparkasse Augsburg.)

Schwaben bekommt eine neue Großsparkasse: Die Kreissparkasse Augsburg und die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim haben von der Regierung von Schwaben grünes Licht für eine Fusion bekommen. Die Genehmigung zum Zusammenschluss zur neuen Sparkasse "Schwaben-Bodensee" sei erteilt, gab die Bezirksregierung am Donnerstag bekannt.

Die Kreissparkasse Augsburg ist mit einer Bilanzsumme von gut 3,9 Mrd. Euro laut Rangliste des Sparkassenverbands bislang Nummer 113 in Deutschland (Stand Ende 2020). Die größere Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim liegt mit etwas mehr als 5 Mrd. Euro auf Platz 77.

Mit gemeinsam etwa 9 Mrd. Euro Bilanzsumme rücken sie unter die Top 30 der Sparkassen-Institute bundesweit auf. Sie zählen damit auch zu den größten Sparkassen in Bayern. Damit sind die Versuche von Fusionsgegnern gescheitert, den Zusammenschluss zu verhindern. Laut Regierung sind die Fusionsbeschlüsse rechtlich einwandfrei.

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Fusionen im Sparkassen-Sektor

Die Zahl der kommunalen Geldhäuser schrumpft seit Jahrzehnten, da es jedes Jahr Fusionen gibt, die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim ist ebenfalls das Ergebnis früherer Zusammenschlüsse. Getrieben ist das hauptsächlich von Kostendruck, in den vergangenen Jahren verschärft durch die Nullzinspolitik der EZB, die die Gewinne der Sparkassen schrumpfen lässt.

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