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EZB-Stresstest ist für Europas Banken weitgehend positiv ausgefallen

Noch vor Bekanntgabe der Ergebnisse am Freitagabend gibt der Vizepräsident der Notenbank, Luis de Guindos, im Handelsblatt-Interview eine Einschätzung ab.

EZB-Vizepräsident Luis de Guindos | Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Die Ergebnisse des Stresstests, dem sich die großen europäischen Institute auf Geheiß der Europäischen Zentralbank (EZB) unterziehen müssen, werden am heutigen Freitagabend bekannt.

Im Interview mit dem Handelsblatt verriet EZB-Vize Luis de Guindos vorab, dass sich die Institute trotz schärferer Kriterien gut geschlagen haben.

Europas Banken sind robust, sie sind widerstandsfähig.

Luis de Guindos, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank

"Europas Banken sind robust, sie sind widerstandsfähig", sagte de Guindos der Zeitung. "Unser ungünstigstes Szenario ist diesmal noch anspruchsvoller als beim letzten Test 2018, und die Banken haben ja zudem gerade das schwierige Jahr 2020 verkraftet. Trotz dieser anspruchsvollen Ausgangslage erwarte ich, dass die Banken sich im Test im Großen und Ganzen gut geschlagen haben", fügte er hinzu.

Auch sei die Spannbreite zwischen den Banken, die den Test besonders gut, und denen, die besonders schlecht abgeschnitten haben, nicht größer als beim vergangenen Stresstest, so der EZB-Vize im Interview. Er kündigte an, Institute, die "klar unterdurchschnittlich" beim Stresstest abgeschnitten haben, "besonders sorgfältig" zu beobachten.

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