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Grenke hebt Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2021 an

Die Nachricht kommt einen Tag nach Bekanntwerden von Beanstandungen der BaFin zum 2019er Konzernabschluss.

Grenke-Schriftzug | Foto: Grenke AG

Der Finanzierungsdienstleister Grenke hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht. Der Vorstand erwartet nun für 2021 einen Konzerngewinn zwischen 60 Mio. und 80 Mio. Euro, statt der bisher kommunizierten 50 Mio. bis 70 Mio. Euro. Dies teilte die auf Leasing von IT und Büroausstattung spezialisierte, börsennotierte Gesellschaft am Mittwoch mit.

Risikovorsorgebedarf gesunken

Trotz der Corona-Krise sei das Zahlungsverhalten der Kunden stabil und der Risikovorsorgebedarf gesunken. Im ersten Halbjahr verringerte sich der Gewinn nach vorläufigen Zahlen auf 32 Mio. Euro, verglichen mit 33,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Grenke-Vorstand schaut "mit großer Zuversicht" nach vorn 

Grenke verdient auch im ersten Quartal 2021 weniger 

Erst gestern hatte Grenke mitgeteilt, dass die Finanzaufsicht BaFin dem Unternehmen Mängel beim 2019er Konzernabschluss gemeldet hatte. Nach Ansicht des Unternehmens seien diese allerdings in den Berichtigungen zum 2020er Abschluss einbezogen.

BaFin beanstandet bei Grenke Mängel im 2019er Konzernabschluss 

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