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Sparkasse Chemnitz führt Verwahrentgelt ab 25.000 Euro ein

Das Institut reagiert damit auf den Einlagenrekord im vergangenen Jahr und letztlich auf den Wettbewerb vor Ort. Die Maßnahme trifft alle Neukunden und rund vier Prozent der Bestandskunden.

Gebäude mit dem Logo der Sparkassen (Symbolbild) | Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE

Die Kundeneinlagen der Sparkasse Chemnitz sind im vergangenen Jahr auf knapp 4,4 Mrd. Euro gestiegen, jetzt zieht das Institut die Notbremse: Ab August wird Neukunden, die mehr als 25.000 Euro auf ein Giro- oder Tagesgeldkonto einzahlen, ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,5 Prozent berechnet.

"Immer mehr Kunden eröffnen ein Konto oder vertrauen uns ihre hohen Einlagen an", erklärt Unternehmenssprecher Sven Mücklich in einer Mitteilung. Man freue sich über das Vertrauen, doch der starke Anstieg – allein 2020 kamen gut 400 Mio. Euro hinzu - verursache immer höhere Kosten. "Diese werden wir zukünftig zum Teil weitergeben, wie es bereits auch viele unserer Mitbewerber tun."

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