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Credit Suisse führt neues Arbeitsmodell mit Home-Office-Möglichkeiten ein

Nach dem Ende der Corona-bedingten Heimarbeitspflicht will die Credit Suisse ihren Beschäftigten ein teilweises Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Hierzu hat die Schweizer Bank ein Arbeitsmodell entwickelt.

Frau arbeitet am Esstisch. | Foto: picture alliance / empics | Joe Giddens

Die Schweizer Großbank Credit Suisse will ihren Mitarbeitern mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung geben. Zu diesem Zweck führt die Bank ein neues Arbeitsmodell ein, bei dem Teams in Absprache mit ihren Vorgesetzten je nach Tätigkeit selbst entscheiden können, wie und von wo aus sie ihre Arbeitszeit gestalten. Dies teilte das Züricher Institut mit.

"Gemeinsam mit ihren Teams und Vorgesetzten legen die Mitarbeitenden fest, wie viel Prozent der Zeit sie außerhalb des Büros und an welchen Arbeitstagen sie künftig im Büro arbeiten wollen", heißt es in der Mitteilung.

Arbeitsmodell auch außerhalb der Schweiz möglich

Die Umsetzung erfolgt laut Mitteilung in der Schweiz schrittweise und im Einlang mit der derzeit geltenden Home-Office-Empfehlung des Bundesrats. Wie das Unternehmen mitteilte, soll das Arbeitsmodel auch in anderen geografischen Regionen, eingeführt werden. Allerdings richtet sich dies nach den länderspezifischen Richtlinien im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Die Credit Suisse und die UBS sind mit ihrem Vorstoß zum Home-Office offener als die US-Banken Morgan Stanley, JP Morgan Chase oder Goldman Sachs, die ihre Beschäftigten bereits aufgefordert haben, in ihre Büros zurückzukehren.

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Umfrage und Studie zu Homeoffice als Grundlage

Die Credit Suisse hatte 2020 in der Schweiz unter den Mitarbeitenden eine Umfrage mit mehr als 3800 Teilnehmern gemacht, die den Wunsch nach flexibleren Arbeitsmodellen bestätigte. Auch eine Studie mit Beschäftigten aus allen Geschäftsbereichen, mit verschiedenen Arbeitsformen mit oder ohne eingeschränkte Büropräsenz ergab, dass effektives Arbeiten nicht von der Präsenz im Büro abhängig sein muss.

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