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Aufbau von Kreditregister Anacredit verzögert sich

Bundesbank verlängert Frist zur Korrektur falscher Datensätze bis Ende Oktober. Banken und Software-Häuser sind aufgefordert, sich zur Abstimmung zu melden.

Die Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main | Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Der Aufbau des europaweiten Kreditmelderegisters Anacredit überfordert Deutschlands Banken, schreibt die Börsen-Zeitung. Nach Intervention der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) hat die Deutsche Bundesbank eine zur Wochenmitte auslaufende Frist zur Korrektur falscher Datensätze auf den letzten Drücker per Rundschreiben um gleich vier Monate auf Ende Oktober verschoben.

Aufruf zur Rückmeldung bis Ende September

Banken und Software-Häuser, die auch den neuen Stichtag nicht halten können, sollen sich bis Ende September melden, "damit ein individueller Ak­ti­onsplan aufgestellt werden kann".

AnaCredit ist eine Datenbank mit detaillierten Informationen über Einzelkredite von Banken im Euroraum. Der Name steht für "analytische Kreditdatensätze". Im Rahmen von Anacredit werden Angaben auf der Ebene der einzelnen Kreditnehmer und der einzelnen Kredite erhoben. Der Kreditbegriff von Anacredit umfasst Buchforderungen und Wechsel, die im Folgenden mit dem Begriff "Kreditdaten" beschrieben werden. Die EZB hatte dieses Projekt 2011 ins Leben gerufen.

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