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Deutsche Bank steht offenbar vor Verlust der Lizenz für Börsengänge in Hongkong

Ab Juli darf das Institut in Hongkong keine Börsengänge mehr organisieren. Das hat wohl personelle Gründe, wie Reuters von einem Insider erfuhr.

Bildschirm zeigt Kursbewegung beim Börsendebüt von Kuaishou Technology an der Börse Hongkong im Februar 2021 | Foto: picture alliance/dpa/HPIC

Das größte deutsche Geldhaus hat Ärger in Asien. Ab Juli darf das Institut in Hongkong keine Börsengänge mehr organisieren, weil zwei Banker mit den dafür notwendigen Lizenzen das Geldhaus verlassen haben, wie ein Insider zu Reuters sagte.

Die Lizenz werde erneuert, sobald für die Personen Nachfolger eingestellt worden sind. Die Deutsche Bank sowie die zuständige Aufsichtsbehörde in Hongkong wollten sich zu dem Sachverhalt nicht äußern.

Die Financial Times hatte zuerst über den Verlust der Lizenz berichtet. Die Aufsichtsbehörde in Hongkong hatte der Deutschen Bank vor ein paar Tagen eine Strafe über umgerechnet rund 260.000 Euro aufgebrummt, weil sie über Jahre im Handelsgeschäft falsche Daten erfasst hat.

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