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Fast 350 Kreditinstitute erheben Negativzinsen

Innerhalb eines halben Jahres hat sich die Zahl der Kreditinstitute mit Negativzinsen fast verdoppelt.

Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich. | Foto: verivox.de

Die Zahl der Kreditinstitute, die Sparern Negativzinsen berechnen, hat sich einer Studie zufolge innerhalb eines halben Jahres fast verdoppelt.

Nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox erheben inzwischen 349 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt bei größeren Summen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto (Stichtag: 29. Juni). Das sind 171 mehr als Ende 2020.

Aktuell kommen nahezu täglich weitere Geldhäuser hinzu.

Oliver Maier, Geschäftsführer von Verivox Finanzvergleich

"Aktuell kommen nahezu täglich weitere Geldhäuser hinzu", berichtet Oliver Maier,  Oliver Maier, Geschäftsführer von Verivox Finanzvergleich. Zugleich verschärften viele Institute ihre Regelungen.

Die Kreditinstitute senkten den Angaben zufolge den Zinssatz noch weiter ins Minus, oder reduzierten die Freibeträge, bis zu denen das Guthaben auf dem Konto von Negativzinsen befreit bleibt.

Lange Zeit wurde vor allem bei großen Summen ab 100.000 Euro ein Verwahrentgelt fällig. Inzwischen erheben Verivox zufolge mindestens 102 Institute Negativzinsen ab einer Gesamteinlage von 50.000 Euro oder weniger pro Kunde und Kundin.

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