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Volksbank Heilbronn wird ein Fall für die Sicherungseinrichtung des BVR

Die Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken stützt die Volksbank Heilbronn mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag, berichtet die Börsen-Zeitung.

Gebäude des BVR in Berlin | Foto: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Die Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken stützt die Volksbank Heilbronn mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag, berichtet die Börsen-Zeitung.

Die Ende Oktober angekündigte Verschmelzung der Volksbank Heilbronn mit der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim war in diesem Zusammenhang als Versuch einer Auffanglösung gewertet worden. Der Versand der Fusionsunterlagen werde dieser Tage erwartet, berichtet die Börsen-Zeitung.

VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim und Volksbank Heilbronn planen Fusion

Die Sicherungseinrichtung äußerte sich auf Nachfrage der Börsen-Zeitung zu dem Vorgang nicht. Auch beim Genossenschaftsverband Baden-Württemberg und bei der Volksbank Heilbronn blieben telefonische Anfragen zunächst unbeantwortet.

Zinswetten wurden zum Verhängnis

Hintergrund der Schieflage seien Zinswetten, die der Volksbank zum Verhängnis wurden. Für die Sicherungseinrichtung sei der Betrag, um den es im Zuge der Stützung gehe, gleichwohl kein Problem, heißt es in dem Bericht weiter.

Per Ende 2019 kam die VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim auf eine Bilanzsumme von rund 2,3 Mrd. Euro, die Volksbank Heilbronn auf knapp 2 Mrd. Euro.

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