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Fabrizio Campelli ist als Investmentbank-Vorstand bei Deutscher Bank im Gespräch

Die Süddeutsche Zeitung bringt den Manager ins Spiel, der schon seit 17 Jahren für das Institut arbeitet.

Fabrizio Campelli | Foto: picture alliance / SvenSimon | Elmar Kremser

(Korrigiert: Alter und  Dauer der Betriebszugehörigkeit von Fabrizio Campelli)

Der Deutsch-Banker Fabrizio Campelli wird als Investmentbanking-Vorstand beim Institut gehandelt. Die Süddeutsche Zeitung brachte den Namen des 47-Jährigen auf, der seit knapp zwei Jahren im Vorstand für die Transformation der Bank zuständig ist.

Zuvor hatte das Handelsblatt berichtet, dass Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing die Verantwortung für das Investmentbanking abgeben will, die er zu Beginn der Restrukturierung 2019 an sich gezogen hatte. Sewing beugt sich damit wohl auch dem Druck der Aufsichtsbehörden, hieß es im Handelsblatt.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing plant Vorstandsumbau 

Campelli, der einen britischen und einen italienischen Pass besitzt, arbeitet seit 17 Jahren für die Deutsche Bank, wo er diverse Führungsaufgaben inne hatte.

Performance der Sparte hält an

Er äußerte sich auch jüngst auf einer Branchenkonferenz über die Performance der Investmentbanking-Sparte im zu Ende gehenden ersten Quartal diesen Jahres.

Investmentbanking der Deutschen Bank läuft auf Hochtouren 

Das Investmentbanking war in der Vergangenheit für viele Skandale und hohe Strafzahlungen verantwortlich, hatte sich 2020 aber zur Ertragsperle gemausert. So war die Sparte maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Deutsche Bank nach fünf Verlustjahren wieder einen Vorsteuergewinn von 1 Mrd. Euro einfahren konnte.

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Die Kosten für die Geldwäsche-Prävention explodieren

Seit 2019 ist die Summe, die im deutschen Finanzsektor für Prävention und Bekämpfung der Finanzkriminalität ausgegeben wird, um 30 Prozent gestiegen. Die steigende kriminelle Bedrohung, immer höhere regulatorische Erwartungen sowie das steigende geopolitisches Risiko treiben die Entwicklung.

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