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Commerzbank zahlt Ex-Vorständen zusammen 7,61 Millionen Euro Abfindung

Die Summen werden in 24 Monatsraten an Martin Zielke, Michael Mandel und Roland Boekhout ausgezahlt - sofern sie keinen neuen Job finden.

Martin Zielke, Roland Boekhout und Michael Mandel. | Foto: picture alliance / dpa / Arne Dedert / Andreas Arnold

Die Personalrochade in der Vorstandsetage der Commerzbank kommt dem Geldhaus teuer zu stehen. In dem Institut haben 2020 gleich drei Vorstände ihren Hut genommen. Zusammengerechnet erhalten sie, sofern sie keinen neuen Job finden, 7,61 Mio. Euro Abfindung.

Die größte Summe fließt an Ex-Vorstandschef Martin Zielke, der mit seinen Restrukturierungsplänen im vergangenen Jahr am Widerstand des US-Großinvestors Cerberus wie auch der Arbeitnehmerseite gescheitert war.

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Zielke erhält laut dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht der Commerzbank 3,35 Mio. Euro. Der Betrag werde in 24 monatlichen Raten ausbezahlt und ein anderweitiger Verdienst Zielkes auf die Summe angerechnet.

Abfindung unterhalb des Caps von zwei Jahresvergütungen

Im Geschäftsbericht wird betont, dass Zielkes Abfindung "deutlich unterhalb des vertraglich vorgesehenen Caps von zwei Jahresvergütungen" liegt, "da Martin Zielke auf die Berücksichtigung seiner variablen Vergütungsansprüche und der Nebenleistungen bei der Berechnung des Caps verzichtet hat".

Das gilt auch für Michael Mandel. Der ehemalige Commerzbank-Privatkundenvorstand hatte das Institut bereits Ende September 2020 verlassen.

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"Für die Zeit vom 1. Oktober 2020 an erhält Michael Mandel einen Gesamtbetrag in Höhe von 2.134.000 Euro brutto", heißt es im Geschäftsbericht. Auch Mandel habe auf die Berücksichtigung seiner variablen Vergütungsansprüche bei der Berechnung des Caps verzichtet, geht aus dem Geschäftsbericht hervor.

Boekhout verzichtet nicht auf variable Vergütungsansprüche

Derweil verzichtete Roland Boekhout nicht. Seine Abfindung beträgt wie die von Mandel 2,13 Mio. Euro und "entspricht dem vertraglich vorgesehenen Cap von zwei Jahresvergütungen". Dank hoher Zuwendungen bei seinem Amtsantritt Anfang 2020 hat der ehemalige Firmenkundenvorstand im zurückliegenden Jahr auch mehr verdient als Zielke.

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