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PSD Bank Rhein-Ruhr erwirtschaftet in 2020 weniger

Das genossenschaftliche Institut konnte die Geschäftsaktivitäten jedoch im vergangenen Jahr leicht ausbauen und die Kosten stabil erhalten. Vorstand August-Wilhelm Albert erwartet zudem Kreditausfälle, für die auch eine Risikovorsorge gebildet wurde.

August-Wilhelm Albert, Vorstand der PSD Bank Rhein-Ruhr | Foto: PSD Bank Rhein-Ruhr

Die PSD Bank Rhein-Ruhr hat in 2020 weniger verdient als in den Jahren zuvor. Der Vorsteuergewinn belief sich auf 21,2 Mio. Euro, 2019 waren es noch 27 Mio. Euro - 2018 stand das Institut bei 24,2 Mio. Euro. Der Wachstumspfad scheint also erstmal gebremst.

Zudem rechnet Vorstandsmitglied August-Wilhelm Albert für das nun laufende Geschäftsjahr mit Kreditausfällen, wie FinanzBusiness auf Nachfrage erfuhr: "Erhöhte Kreditausfälle sind im Hinblick auf erhöhte Gefahren der Arbeitslosigkeit in Folge der aktuell stark erhöhten Kurzarbeit zu erwarten, bislang jedoch noch nicht eingetreten. Durch bestehende Moratorien werden Kunden derzeit unter bestimmten Voraussetzungen vor Kreditausfällen und sich hieraus ergebenden Forderungsfälligkeiten geschützt."

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