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BaFin entlastet Banken bei zusätzlicher Kapitalvorgabe

Der antizyklische Kapitalpuffer bleibt nach derzeitigem Stand bis zum Ende des Jahres bei null Prozent.

Die Zentrale der BaFin in Bonn. | Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Die Finanzaufsicht entlastet Banken angesichts der anhaltenden Pandemie und möglicher Kreditausfälle infolge der Corona-Krise weiterhin bei Kapitalvorgaben. Der sogenannte antizyklische Kapitalpuffer bleibe zunächst bei null Prozent, teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Freitag mit. Derzeit gehe die Behörde davon aus, "dass sie ihn bis Ende 2021 nicht erhöht".

Grundsätzlich soll der zusätzliche Kapitalpuffer die Widerstandsfähigkeit von Banken in Krisenzeiten erhöhen. Doch alles, was Banken an Eigenkapital in die Vorsorge stecken, fehlt ihnen im laufenden Geschäft.

Die Entscheidung gibt dem deutschen Bankensektor Planungssicherheit und erleichtert es den Instituten, Verluste aus Kreditausfällen aufzufangen und weiterhin in angemessenem Umfang Kredite an Unternehmen und Haushalte zu vergeben.

Mitteilung der BaFin


"Die Entscheidung gibt dem deutschen Bankensektor Planungssicherheit und erleichtert es den Instituten, Verluste aus Kreditausfällen aufzufangen und weiterhin in angemessenem Umfang Kredite an Unternehmen und Haushalte zu vergeben", erklärte die BaFin.

Der antizyklische Kapitalpuffer war 2019 auf 0,25 Prozent erhöht worden, im Zuge der Pandemie hatten ihn die Aufseher zum 1. April vergangenen Jahres aber wieder auf null Prozent gesenkt. Die Entlastung für die Banken durch die Absenkung hatte die Bafin seinerzeit mit etwa 5 Mrd. Euro angegeben.

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